Herzlich Willkommen auf der Homepage der Evangelisch- reformierten Kirchengemeinde Schöller

 

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit

 

2. Dezember 2018

Abschiedsgottesdienst aus der Selbständigkeit der

Evangelisch- reformierten Kirchengemeinde Schöller

 

Am 1. Advent haben wir in einem festlichen Gottesdienst unter Leitung von Präses Manfred Rekowski und Pfarrer i.R. Jochen Schütt Abschied von unserer 488- jährigen Selbständigkeit genommen. Am 1. Januar 2019 werden wir mit mit der Evangelisch- reformierten Kirchengemeinde Gruiten fusionieren und dann gemeinsam als Evangelisch- reformierte Kirchengemeinde Gruiten- Schöller in die Zukunft starten.

 

Sehr gefreut haben wir uns über die rege Anteilnahme an diesem Gottesdienst und am anschließenden Empfang im Gemeindehaus. Aus der Ferne angereist waren sogar unsere beiden ehemaligen Pfarrer, Herr Dr. Martin Breidert und Herr Prof. Dr. Matthias Freudenberg. Frau Pfarrerin Barbara Schröder- Möring war leider erkrankt, ließ aber Grüße durch Hanno Nell ausrichten.

 

In schöner Runde haben wir dann bei einem kleinen Imbiss die letzten Jahre Revue passieren lassen und gehen mit freudiger Erwartung Neuem entgegen.

 

Wir danken allen engagierten Freundinnen und Freunden unserer Gemeinde für die Unterstützung zur Realisierung des Empfangs.

 

Bilder vom Gottesdienst und dem Empfang finden Sie in der Rubrik "Galerie"

 

Pressemitteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland:

 

Hoffnung entsteht, wo Menschen sich für ihre Mitmenschen einsetzen

Präses Rekowski predigt zur Fusion in der Kirchengemeinde Schöller

 

Wuppertal. Wer sich, wie Jesus, für Schwache und am Rande stehende Menschen einsetzt, ermöglicht Hoffnung und lässt wieder an das Gute glauben. Darauf hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski in seiner Predigt zum 1. Advent in der Evangelisch-reformierten Kirche Schöller hingewiesen

 

Wie in der Geschichte aus dem Matthäusevangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem zeige der Advent, so Rekowski, wie Gott zu den Menschen kommt: als jemand, der Veränderung bewirken will, wo Macht missbraucht und menschenverachtende Politik gemacht werde; als jemand, der auf die Kraft der Güte setzt, und diese Güte zu den Menschen bringe.

 

Hoffnung entstehe, wenn Kirchengemeinden Fremden gegenüber gastfreundlich seien und wenn Kirche Menschen in Situationen begleite, die nicht auszuhalten sind, wie etwa im Hospiz, sagte der 60-jährige Theologe. Hoffnung wachse auch, wenn Menschen eine zweite Chance bekämen, wie das in der diakonischen Arbeit geschehe, oder wenn sie Hilfe zur Selbsthilfe erhielten durch die Arbeit der evangelischen Hilfsorganisation Brot für die Welt.

 

Rekowski predigte im Abschiedsgottesdienst der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller. Die seit 1530 selbstständige Gemeinde in Wuppertal, die allerdings zum Kirchenkreis Niederberg gehört, schließt sich zum 1. Januar 2019 mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten zur Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten-Schöller zusammen.

 

 

Schöller hat einen dörflichen Charakter und liegt landschaftlich reizvoll im Düsseltal am Rande von Wuppertal.

 

Wir haben eine alte Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert, die zusammen mit den umliegenden Gebäuden der Gemeinde das Zentrum von Dorf und Gemeinde ist. Die alte Dorfkirche in idyllischer Umgebung ist attraktiv für viele Gottesdienstbesucher, auswärtige Traupaare und Wanderer. Seit 2007 gehört die Kirche zu den verlässlich geöffneten Kirchen der Evangelischen Kirche im Rheinland und bietet täglich von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit zur persönlichen Andacht und Besichtigung.

 

Neben Gottesdiensten und Amtshandlungen finden in der Kirche mehrmals im Jahr Kirchenkonzerte sowie gelegentlich Vortragsveranstaltungen statt.